ÖkoLinX-ARL: Kurzbiografie von Jutta Ditfurth


Briefkopf ÖkoLinX-ARL im Römer

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Jutta Ditfurth

Kurzbiografie von Jutta Ditfurth

Jutta Ditfurth ist Autorin, Soziologin, Stadtverordnete und politische Aktivistin. Sie lebte auch in Großbritannien und in den USA. Sie studierte Soziologie, Politik, Wirtschaftsgeschichte und Kunstgeschichte in Heidelberg, Hamburg, Freiburg, Detroit, Glasgow und Bielefeld.

Seit 1970 ist sie in der außerparlamentarischen Linken aktiv, darunter undogmatisch-linken Basisinitiativen, der §-218-Bewegung, der Frauenbewegung und ab 1975 der Anti-AKW-Bewegung und später auch in der Ökologiebewegung.

Sie arbeitete von 1977–1979 als Soziologin in Forschung und Lehre an verschiedenen Hochschulen und Universitätskliniken. Von 1978 bis etwa 1980 war sie als Soziologin arbeitslos und arbeitete in verschiedenen Jobs in etwa 12 verschiedenen Frankfurter Betrieben. Parallel fing sie ab 1978 an, als Journalistin zu arbeiten, für den Hessischen Rundfunk und für verschiedene Zeitungen. Ditfurth schrieb politische Kommentare, Reportagen, Features und führte Interviews. Als Reporterin berichtete sie u.a. für den stern, das Süddeutsche Magazin und das Magazin der Zeit über die Sowjetunion, China, die Westsahara und Kuba.

Sie war 1978 Mitgründerin der Grünen Liste Hessen (GLH) und 1979/80 Mitgründerin der Grünen, für die sie 1981–1985 ins Stadtparlament, den Frankfurter Römer, gewählt wurde. 1984 wurde sie zur Bundesvorsitzenden der Grünen gewählt, 1986 wiedergewählt (bis 1988). Über viele Jahre gab sie die Landeszeitung der Grünen heraus und arbeitete weiterhin als Publizistin.

Von 1989 bis 1995 war Jutta Ditfurth Mitglied im Bundesvorstand der Deutschen Journalistenunion (dju)/IG Medien, dann deren Bundesvorsitzende sowie Mitglied im Hauptvorstand der IG Medien (1992–1995).

Im April 1991 trat sie wegen der Rechtsentwicklung der Grünen aus der Partei aus und gründete die Ökologische Linke mit, der sie bis heute angehört. 2001 war sie an der Gründung der ÖkoLinX-Antirassistischen Liste (Kommunale Wähler*innen-Vereinigung in Frankfurt/Main) beteiligt und wurde für diese wieder in den Römer gewählt.

Von 1991 bis 1999 war sie Herausgeberin der Zeitschrift ÖkoLinX.

Bei den Europawahlen 1999 kandidierte Ditfurth für das linke Bündnis NAR in Griechenland als Ausdruck des Protests gegen den Jugoslawien-Krieg, dem ersten Krieg, an dem Deutschland nach 1945 beteiligt war.

Von 2001 bis 2008 und wieder seit 2011 ist sie Stadtverordnete für die Wählervereinigung ÖkoLinX-Antirassistische Liste im Römer (dem Frankfurter Stadtparlament).

Jutta Ditfurth lebt in Frankfurt/Main. Sie schreibt historische und politische Sachbücher, Romane und Drehbücher und einiges andere (z.B. bei Facebook und bei Twitter).

Kommunalwahlen 2016: Jutta Ditfurth kandidiert auf Platz 1 der Römerliste und auf Platz 1 der Liste für den Ortsbeirat.


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